„Van der Vaart wäre der ideale Spieler für Bayern“

Nein, die Überschrift ist nicht von Franz Beckenbauer oder von Uli Hoeneß, sondern von Youri Mulder, langjähriger Schalke Stürmer und ausgewiesener Holland-Experte.

Die Empfehlung entspringt nicht irgendeinem wirren Gedanken, den der ehemalige Mittelstürmer gefasst hat, sondern ist eine Reaktion auf das Interview von Rafael van der Vaart mit dem niederländischen Fußball-Fachblatt „Voetbal international“.
Dabei äußerte sich Van der Vaart über seine fussballerische Zukunft. Das er auch nach diesem Seuchenjahr beim Hamburger SV bleibt, scheint ungewiss. Zitat: „Ich will die Saison so gut wie möglich zu Ende bringen, dann sehen wir weiter.“

Mehmet Scholls Nachfolger

Bevor er seinen Traum von der spanischen Liga erfüllt, kann er noch gut und gerne 4 bis 6 Jahre in München spielen, denn solch ein talentierter Spieler im offensiven Mittelfeld ist genau das was uns seit einiger Zeit fehlt und da Mehmet Scholl dieses Jahr eh in Rente geht, hätte wir damit den passenden Nachfolger :-)

Hoffentlich bleibt er – anders als Mehmet – von den vielen Verletzungen verschont. (Übrigens: Ist euch schon mal aufgefallen, daß besonders talentierte Spieler wie z.B. Scholl, Deisler und auch Van der Vaart sehr verletzungsanfällig sind? Oder ist das etwa immer nur Pech?)

Ich hätte nicht gedacht das ich mich jemals bei einem ehemaligen Schalker bedanken würde, aber Dinge ändern sich nunmal. Also: Danke Youri! Endlich pflichtet mir jemand bei diesem Thema bei! :-)

David Beckham zum FC Bayern? Gerne doch!

Lieber Uli Hoeneß!

Lesen sich doch nicht nur den Fehlpass, sondern auch mal diese Worte von Herrn Jürgen Schmieder von der SZ.

Warum also nicht? Auch taktisch würde Beckham in das Konzept von Felix Magath passen: Ottl oder Hargreaves auf der Position vor der Abwehr. Schweinsteiger, van Bommel und Deisler streiten sich um die Halbpositionen, David Beckham spielt hinter den Spitzen. Ja, richtig gelesen: Beckham ist kein reiner Flankenläufer.
Zwar hat er in den vergangenen Jahren meist auf dem Flügel oder in einer Halbposition gespielt, kann aber durchaus auch den Spielmacher in der Zentrale geben – wie zum Beispiel beim legendären 1:2 der Bayern gegen ManU in Barcelona. Und genau dieser Spielertyp geht den Bayern in dieser Saison ab – auch wenn sie es noch nicht so recht wahrhaben wollen.

Also ich wäre schon so verzweifelt – Sie nicht?

Mit freundlichen Grüßen,

Yalcin Imre

Das Kapitel Owen Hargreaves

Eigentlich sollte dieser Beitrag noch innerhalb des Transferfensters erscheinen, dafür hat es leider dann nicht gereicht. Und auch wenn das Thema Transfers erst mal auf Eis liegt bis zur Winterpause, möchte ich euch diesen Artikel nicht vorenthalten.

Nach sehr langer Abstinenz will ich mich auch mal wieder zu Wort melden. An Aufregern mangelt es im Moment ja wirklich nicht und dementsprechend geladen bin ich mal wieder. Unsere Vereinsführung verspielt im Moment sämtlichen Kredit bei mir.

Im letzten Jahr ging es los mit den Wechselabsichten von Mischael B. Ein ewiges Hickhack zog sich durch den größten Teil der Saison und endete mit Pfiffen gegen Mischael auf der Meisterfeier. Klar ging viel dieser Schmierenkomödie von Mischael aus, aber Hoeneß und Rummenigge fielen hier schon richtig negativ auf. Auf ganz billige Weise versuchten sie den Fan zu manipulieren und zeigten sich auch nach dem Wechsel als schlechte Verlierer.

Bei dem Wechsel von Prinz Poldi wurde dann sogar an die Deutsche Nation appelliert, dass es nicht zumutbar sei, Deutschlands Heilsbringer in der 2. Liga versauern zu lassen. Und nun plötzlich ist alles ganz anders…

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Tevez und Mascherano wechseln zu West Ham United?

Ja, das Fragezeichen in der Schlagzeile ist kein Tippfehler. Pressemeldungen zufolge sollen die beiden argentinischen Nationalspieler Carlos Tevez und Javier Mascherano gemeinsam auf Leihbasis zu West Ham United in die Premier League wechseln. Wenn dies wirklich wahr sein sollte, möchte ich West Ham United zu diesem Transfercoup gratulieren – auch wenn der Rest der Mannschaft nicht viel mehr als Durchschnitt ist.

Mark van Bommel – Eher Effenberg statt Ballack

Nun ist er also da: Mark Van Bommel (29) wird in den nächsten 3 Jahren das Trikot des FC Bayern München tragen und das entgegen den wochenlang mantraartig verkündeten Sätzen von Karl-Heinz Rummenigge wie beispielsweise „Wir haben genug Spieler, einen guten Kader und werden keinen Spieler mehr verpflichten“ und „Wir haben gesagt, dass wir mit diesem Kader in die Saison gehen, und dabei bleibt es„.

Aber schwamm drüber. Im Profigeschäft und damit auch an der Säbener Straße ist das eigene Geschwätz von gestern mindestens so wertlos wie Sand in der Wüste. So müssen wohl auch Trainer Magath und Manager Hoeneß gedacht haben, als Sie Van Bommel quasi direkt vom desolaten Freundschaftskick in Barcelona mitbrachten.

Es hat zwar fast bis zum Ende des Transferfensters gedauert, aber nun hat der FC Bayern den von den Fans und Medien lautstark geforderten, qualitativ hochwertigen Neuzugang im Mittelfeld und das für einen Schnäppchenpreis von 6 Millionen.

Van Bommel ist international erfahren, kampfstark und hat Leaderfähigkeiten. Ein Antreiber an dem sich – wie Uli Hoeneß sagte – „die junge Mannschaft anlehnen“ und hochziehen kann, jemand der wenn nötig auch einmal die Grätsche auspackt um ein Zeichen zu setzen. Das sind Qualitäten die ich zuletzt eher bei Stefan Effenberg gesehen und in den letzten vier Jahren mit Michael Ballack, sehr vermisst habe.
Daher habe ich an dem Transfer an sich überhaupt nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil: Sollte Mark Van Bommel schnell in der Mannschaft akzeptiert werden, könnte er genau die richtige Verstärkung zum richtigen Zeitpunkt sein.

In der Saison 2000/2001, der des letzten Champions-League Erfolges hat sich die Mannschaft auch nicht durch eine besonders attraktive Spielweise ausgezeichnet, aber sie war kampfstark und besaß den absoluten Siegeswillen. Mit Van Bommel im Team wäre eine ähnliche Entwicklung möglich, allerdings sehe ich uns trotzdem, auch dieses Jahr, nicht unter den CL-Favoriten.

Ali Karimi und Julio Dos Santos hingegen dürften über diese Verpflichtung alles andere als begeistert sein. Mit Mark Van Bommel wird ihnen ein Neueinkauf vor die Nase gesetzt an dem sie mittelfristig nicht vorbeikommen werden. Zum „Glück“ – zumindest für den jungen Dos Santos- läuft der Vertrag mit Van Bommel „nur“ drei Jahre. Karimi dagegen, dessen Vertrag nur jahresweise verlängert worden ist, darf sich schon mal langsam überlegen, in welcher arabischer Fussballmetropole er nächste Saison spielen wird.

Mark van Bommel erhält einen 3 Jahres Vertrag beim FC Bayern München

Ein dank an Uli Hoeneß!
Denn hat gerade bestätigt, dass Mark van Bommel vom FC Barcelona nächste Woche zum medizinischen Test nach München kommt und wenn alles glatt läuft, einen 3Jahresvertrag beim FC Bayern München unterschreiben wird.

Ich sehe auch schon die Schlagzeilen:
– „Bimmel und Bommel besiegen Borussia!“ oder
– „Da hats gebimmelt und gebommelt…“

Schmachtende Blicke in Richtung Norden…

Am Ende war doch alles wie gewohnt: Die Bayern gewannen, mühevoll und alles andere als schön anzusehen mit 2:1 beim kampfstarken VfL Bochum, dank des ersten Saisontores von Philipp Lahm in der zweiten Halbzeit und Uli Hoeneß grantelte nach dem Spiel leicht angesäuert in die Mikrofone. Nach Ansicht des Bayern-Managers stellten seine Jungs immer dann den Spielbetrieb ein wenn Sie am Drücker waren, wie z.B. nach den beiden Führungstreffern. Aber der FC Bayern ist ja bekannt dafür, daß er gerade solche Spiele in 95% aller Fälle mehr oder weniger souverän nach Hause fährt.

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Owen Hargreaves auf dem Weg nach Manchester

Zweiter schwerer Schlag ins Kontor der FC Bayern: Nach der schweren Verletzung von Valerien Ismael, scheint jetzt auch noch das Bemühen von Manchester United um Owen Hargreaves leider von Erfolg gekrönt zu sein.

Das Angebot von Manchester ist einfach toll. Gerade als englischer Nationalspieler ist das für mich sehr interessant. Und du weißt nie, ob so eine Gelegenheit noch einmal kommt“

sagte Hargreaves nach einer Meldung der Sport-Bild. Und weiter heisst es:

Es ist nicht nur für mich ein tolles Angebot, sondern auch für den Verein. Ich bin als Jugendspieler umsonst zu Bayern gekommen. Jetzt bietet Manchester Summen, die in der Bundesliga nicht so häufig sind. da kommt jeder Manager ins überlegen. man sieht: Wenn ein englischer Verein einen Spieler wirklich will, ist er auch bereit, dafür einiges zu zahlen“

Im Spiegel wird auch schon über einen Ersatz nachdacht: Franck Ribéry von Olympique Marseille.

25 Millionen Euro sind ein tolles Angebot für einen Hargreaves. Und wenn ein Spieler gehen will, sollte man ihn nicht um jeden Preis aufhalten – Reisende soll man nicht aufhalten. Das bringt den Beteiligten nur in den wenigsten fällen etwas. Vor einem Jahr wäre so eine hohe Ablöse nicht mal im Traum realisierbar gewesen, denn Hargreaves stand oft nicht einmal in der Startformation. Aber was mich besonders daran stören würde:

  • So langsam hatte sich die Mannschaft auf einen Hargreaves in der Zentrale einstellt… Bei einem Wechsel des Engländers müsste man zurück zur Taktiktafel.
  • Ribéry wäre womöglich für den Einsatz im europäischen Wettbewerb (bis nach der Winterpause) gesperrt da er diese Saison bereits für Marseille in der Qualifikation gespielt hat.

„Projekt Alltag“ auf SPON

Spiegel Online hat einen höchst interessanten Artikel, mit dem Titel „Projekt Alltag“ von Klaus Brinkbäumer veröffentlicht.

Darin geht es um die kommende Bundesliga-Saison und die Lehren, die die Bundesliga aus dem WM-Sommer ziehen kann. Zu Wort kommen auch Jürgen Klopp, Ballack-Berater Michael Becker, Robert Encke und Uwe Harttgen, seit vier Jahren Psychologe im Nachwuchsleistungszentrum von Werder Bremen.

Natürlich geht es darum auch um den FC Bayern. Mit seinen Zeilen spricht mir Herr Brinkbäumer aus tiefster Seele.

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