FC Bayern verpflichtet das 13-jährige Talent Pierre „Pier” Larrauri

Wenn Fussballvereine talentierte, aber vorpubertäre Kinder verpflichten lassen die Beschimpfungen meist nicht lange auf sich warten. Kindesentführung, Menschen- oder sogar moderner Sklavenhandel – die Vorgehensweise der Clubs wird auf alle möglichen Arten verunglimpft.

Dieses mal trifft der Zorn der Wertewächter den FC Bayern München, der letzte Woche noch die Verpflichtung des 13 Jahre alten Peruaners Pier Larrauri dementiert hatte, gestern aber in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung in Person des Jugendleiters Werner Kern zugab: „Er kommt für ein Jahr. Mal schauen, wie sich das entwickelt.‘‘.

Der begabte Larrauri, der in Peru bereits als der „neue Lionel Messi“ bezeichnet wird, werde voraussichtlich in der U14 spielen, in der C-Junioren-Bezirksoberliga Oberbayern.

Prinzipiell halte ich so eine Verpflichtung auch nicht für verwerflich. Denn wenn überhaupt einige Verantwortliche ihre soziale Kompetenz im Umgang mit Menschen gezeigt haben, dann die vom FC Bayern. Auch wenn ich das früher, besonders im Bezug auf Transfers und Vertragsverlängerungen niemals so zugegeben hätte, bin ich mir 100%ig sicher, daß sich Uli Hoeness und Werner Kern ihrer Verantwortung für den Kleinen mehr als bewusst sind.

17 Gedanken zu “FC Bayern verpflichtet das 13-jährige Talent Pierre „Pier” Larrauri

  1. Ja, so seh ich das auch. Und das mussten bei den Kommentaren in der SZ sogar auch ausgewiesene Bayern-Hasser zugeben. Der Junge kriegt ne Schulausbildung, lernt nebenher auch noch eine Fremdsprache und kann Fußballspielen und sein Hobby irgendwann zum Beruf machen. In diesem Fall aufzuschreien und von Menschenhandel zu reden, wäre schlicht und ergreifend falsch.

  2. Ja, so seh ich das auch. Und das mussten bei den Kommentaren in der SZ sogar auch ausgewiesene Bayern-Hasser zugeben. Der Junge kriegt ne Schulausbildung, lernt nebenher auch noch eine Fremdsprache und kann Fußballspielen und sein Hobby irgendwann zum Beruf machen. In diesem Fall aufzuschreien und von Menschenhandel zu reden, wäre schlicht und ergreifend falsch.

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  4. Also ich seh das ein wenig anders. Der Junge wird von seiner Familie getrennt, aus seinem sozialen Umfeld gerissen. Und falls er hier keine Leistung bringt ist er auch ganz schnell wieder weg vom Fenster. Man merkt, ich bin gegen diese Kindertransfers, auch wenn sie nicht aufzuhalten sein werden.

  5. Also ich seh das ein wenig anders. Der Junge wird von seiner Familie getrennt, aus seinem sozialen Umfeld gerissen. Und falls er hier keine Leistung bringt ist er auch ganz schnell wieder weg vom Fenster. Man merkt, ich bin gegen diese Kindertransfers, auch wenn sie nicht aufzuhalten sein werden.

  6. Es ist ja nicht so das der Kleine gegen seinen Willen dazu gezwungen wird nach Deutschland zu gehen, um dort Fussballstar zu werden.
    Aber wenn wir es nicht tun, tut es halt Liverpool oder ManUtd oder Barca oder oder oder…

    Dann können wir weiterhin die Messis :-D dieser Welt bewundern, werden aber nie einen gleichwertigen in unseren Reihen spielen sehen.

    BTW: Schreib mal wieder ein paar Artikel, Herr S. ;-)

  7. Es ist ja nicht so das der Kleine gegen seinen Willen dazu gezwungen wird nach Deutschland zu gehen, um dort Fussballstar zu werden.
    Aber wenn wir es nicht tun, tut es halt Liverpool oder ManUtd oder Barca oder oder oder…

    Dann können wir weiterhin die Messis :-D dieser Welt bewundern, werden aber nie einen gleichwertigen in unseren Reihen spielen sehen.

    BTW: Schreib mal wieder ein paar Artikel, Herr S. ;-)

  8. Ich weiß nicht, ich halte das generell für eher… fragwürdig. Was ist denn wenn der Junge in der Pubertät die Lust am Fußball verliert? Danke schön, Pech gehabt, zurück in den Flieger?

    Es ist ja nicht so das der Kleine gegen seinen Willen dazu gezwungen wird nach Deutschland zu gehen, um dort Fussballstar zu werden.

    Komm, das Argument zieht aber nur sehr begrenzt. In dem Alter könnte der Junge ’ne Bank ausrauben und wäre nicht strafmündig. Ganz davon zu schweigen, dass er sich nicht einmal einen Handyvertrag zulegen dürfte ohne ausdrückliche Erlaubnis der Eltern. Bei einem dreizehn Jahre alten Jungen darauf zu pochen, dass er schon wissen wird was er tut, also dass er die Konsequenzen dieser Entscheidung abwägen kann, das halte ich für fraglich.

    Aber wenn wir es nicht tun, tut es halt Liverpool oder ManUtd oder Barca oder oder oder…

    Was aber auch kein Argument ist. Ich schmeiß dafür zwar ’nen Fünfer ins Phrasenschwein, aber wenn alle anderen vom Dach springen…

  9. Ich weiß nicht, ich halte das generell für eher… fragwürdig. Was ist denn wenn der Junge in der Pubertät die Lust am Fußball verliert? Danke schön, Pech gehabt, zurück in den Flieger?

    Es ist ja nicht so das der Kleine gegen seinen Willen dazu gezwungen wird nach Deutschland zu gehen, um dort Fussballstar zu werden.

    Komm, das Argument zieht aber nur sehr begrenzt. In dem Alter könnte der Junge ’ne Bank ausrauben und wäre nicht strafmündig. Ganz davon zu schweigen, dass er sich nicht einmal einen Handyvertrag zulegen dürfte ohne ausdrückliche Erlaubnis der Eltern. Bei einem dreizehn Jahre alten Jungen darauf zu pochen, dass er schon wissen wird was er tut, also dass er die Konsequenzen dieser Entscheidung abwägen kann, das halte ich für fraglich.

    Aber wenn wir es nicht tun, tut es halt Liverpool oder ManUtd oder Barca oder oder oder…

    Was aber auch kein Argument ist. Ich schmeiß dafür zwar ’nen Fünfer ins Phrasenschwein, aber wenn alle anderen vom Dach springen…

  10. na ja, ich finde das total übertrieben. hoffen wir mal, dass der kleien nicht untergeht

  11. wir sind zwei brüder unsere jahrgänge sind 1994/1995 wir wollen ein probetraining machen mein bruder ist linksfüßer und ich rechtsfüßer mit freundlichen grüßen wahedi hamid

  12. wir sind zwei brüder unsere jahrgänge sind 1994/1995 wir wollen ein probetraining machen mein bruder ist linksfüßer und ich rechtsfüßer mit freundlichen grüßen wahedi hamid

  13. Der Vorwurf des Menschenhandels scheint mir bei den Methoden und Gebahren, die von einigen Vereinen angewandt werden nicht untertrieben. Allerdings kann ich da keinen Unterschied zwischen einem 13jährigen und einem 21jährigen erkennen. Wir reden hier von einem Millionengeschäft, wo auch der 21jährige in der Regel völlig überfordert ist und sich blind auf seine(n) Berater verlässt, da er die Erfahrung normalerweise noch nicht haben kann.

    Der FC Bayern steht, wie beispielsweise der FC Barcelona in dem Ruf die Jugend in allen Belangen auszubilden, sprich neben den fußballerischen Fähigkeiten wird auch auf die Schulbildung und insbesondere die Persönlichkeitsbildung Wert gelegt und auf den Umgang mit den Medien vorbereitet.

    Man scheint allen Pflichten nachzukommen, die sonst den Eltern obliegen. Und genau die sind zur Verantwortung zu ziehen, wenn mit dem eigenen Kind gehandelt wird. Nicht umsonst sieht die deutsche Rechtsprechung dies schon vor. Und auch über die 18 hinaus sollten die Eltern versuchen die Hand schützend über den Sprössling zu halten, dass er auf dem Boden bleibt.

    Ich bin mir recht sicher, dass Hönes auch die Mittel hat die Eltern nach München zu bringen, wenn die das wollen. In der Wurstfabrik wird sicher immer eine Arbeitsstelle zu finden sein. Ich bin mir sicher, dass der FCB nicht vorsätzlich soziale Umfelde auseinanderreist, sondern Versucht im Einklang mit der Familie die beste Lösung anzustreben.

  14. Der Vorwurf des Menschenhandels scheint mir bei den Methoden und Gebahren, die von einigen Vereinen angewandt werden nicht untertrieben. Allerdings kann ich da keinen Unterschied zwischen einem 13jährigen und einem 21jährigen erkennen. Wir reden hier von einem Millionengeschäft, wo auch der 21jährige in der Regel völlig überfordert ist und sich blind auf seine(n) Berater verlässt, da er die Erfahrung normalerweise noch nicht haben kann.

    Der FC Bayern steht, wie beispielsweise der FC Barcelona in dem Ruf die Jugend in allen Belangen auszubilden, sprich neben den fußballerischen Fähigkeiten wird auch auf die Schulbildung und insbesondere die Persönlichkeitsbildung Wert gelegt und auf den Umgang mit den Medien vorbereitet.

    Man scheint allen Pflichten nachzukommen, die sonst den Eltern obliegen. Und genau die sind zur Verantwortung zu ziehen, wenn mit dem eigenen Kind gehandelt wird. Nicht umsonst sieht die deutsche Rechtsprechung dies schon vor. Und auch über die 18 hinaus sollten die Eltern versuchen die Hand schützend über den Sprössling zu halten, dass er auf dem Boden bleibt.

    Ich bin mir recht sicher, dass Hönes auch die Mittel hat die Eltern nach München zu bringen, wenn die das wollen. In der Wurstfabrik wird sicher immer eine Arbeitsstelle zu finden sein. Ich bin mir sicher, dass der FCB nicht vorsätzlich soziale Umfelde auseinanderreist, sondern Versucht im Einklang mit der Familie die beste Lösung anzustreben.

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